Risikolebensversicherung

Die Risikolebensversicherung dient ausschließlich der Absicherung von Hinterbliebenen oder anderen Begünstigten im Todesfalle der versicherten Person. Die zu zahlenden Prämien sind sehr günstig.

Der Abschluss von Versicherungen auf den Todesfall ist vor allem für Familien interessant. Das Vertragsverhältnis schützt die Familie bei Tod des Hauptverdieners vor wirtschaftlichen Folgen durch Zahlung einer relativ hohen Summe. Damit ist sichergestellt, dass die Hinterbliebenen mindestens für einen Übergangszeitraum ihren Lebensunterhalt bestreiten können.

Aber auch der nicht erwerbstätige Partner sollte versichert werden, wenn etwa im Todesfall die Betreuung der Kinder sichergestellt werden muss, was mitunter mit einem erheblichem finanziellen Aufwand verbunden ist. Zudem ist der Hauptverdiener einer Familie bei Tod des Partners oft nicht in der Lage, sein Berufsleben aufzugeben.

Risikolebensversicherungen dienen zudem oft der Absicherung von Krediten und sind Voraussetzung für das Darlehen. Banken sichern sich so die Rückführung des Darlehens im Todesfalle des Kreditnehmers ab. Speziell für diesen Bereich gibt es Verträge mit fallenden Versicherungssummen, die sich dem Darlehensverlauf bzw. der Restschuld anpassen (Restschuldversicherungen). Diese sind enorm günstig und mit einer verkürzten Beitragszahlungsdauer ausgestattet.

Auch Geschäftspartner, zum Beispiel Gesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH, sollten sich gegenseitig mit Risikolebensversicherungen absichern, um den Erhalt und die Fortführung des Unternehmens zu sichern und die jeweiligen Erben bedienen zu können.

Risikolebensversicherungen sind in der Regel mit Umtauschrechten versehen. Innerhalb einer Frist von zehn Jahren nach Vertragsabschluss kann die Versicherung ohne erneute Gesundheitsprüfung in eine kapitalbildende Lebensversicherung umgewandelt werden.

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